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Über die Notwendigkeit der Berücksichtigung innerer Hindernisse in der Freiheitsdebatte.
Die Annahme, dass auch innere Hindernisse für den Begriff der Freiheit relevant sind, führt Taylor zu der Auffassung, dass ein rein negativ verstandener Freiheitsbegriff – wie der von Hobbes vertretene – das Phänomen der Freiheit nicht vollständig erfasst. Ein solcher Begriff ist für Taylor deshalb unzureichend und muss erweitert werden. Stephan Lawrence, 2025
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Religion als Flucht vor der Wirklichkeit. Nietzsches Gedanken im 59. Kapitel von „Jenseits von Gut und Böse“.
Im dritten Hauptstück von „Jenseits von Gut und Böse“ befasst sich Nietzsche mit dem Wesen der Religion. […] Besonders aufschlussreich ist das Kapitel 59. In diesem Kapitel offenbart uns Nietzsche seine grundlegende These bezüglich des Nutzens der Religion für die Menschen: Er betrachtet Religion als eine Strategie der Selbsttäuschung, die den Menschen hilft, mit den…
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Schuld und Strafe. Über den Zusammenhang der Begriffe „Schuld“,„Strafe“ und „Grausamkeit“ in Nietzsches Genealogie der Moral.
Im zweiten Kapitel der „Genealogie der Moral“ widmet sich Nietzsche erstmals dem Begriff der Schuld. Dieser Begriff hat sich seiner Auffassung nach aus dem materiellen Begriff der Schulden entwickelt und ist deshalb eng mit dem Begriff der Strafe verknüpft. Den Begriff der Strafe wiederum assoziiert Nietzsche mit dem Begriff der Vergeltung.
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Jürgen Habermas. Drei normative Modelle der Demokratie.
In seinem Aufsatz „Drei normative Modelle der Demokratie“ untersucht Habermas das liberale und das republikanische Modell von Demokratie und vergleicht diese beiden Modelle im Hinblick auf das Konzept des Staatsbürgers, den Rechtsbegriff und die Natur des politischen Willensbildungsprozesses. Anschließend entwickelt er ein drittes Modell, welches er das deliberative Modell nennt.
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Der Gerechtigkeitsbegriff des Aristoteles.
Mit der Nikomachischen Ethik gibt Aristoteles den Menschen einen Leitfaden an die Hand, der sie zum höchsten Glück, der Eudaimonie, führen soll. In den ersten vier Büchern der Nikomachischen Ethik befasst Aristoteles sich hauptsächlich mit den Tugenden und entwickelt seine Theorie der Mitte. Im dem fünften Buch widmet er sich dann der Gerechtigkeit.



