Wissenschaftliche Arbeiten

  • Schuld und Strafe. Über den Zusammenhang der Begriffe „Schuld“,„Strafe“ und „Grausamkeit“ in Nietzsches Genealogie der Moral.

    Schuld und Strafe. Über den Zusammenhang der Begriffe „Schuld“,„Strafe“ und „Grausamkeit“ in Nietzsches Genealogie der Moral.

    Im zweiten Kapitel der „Genealogie der Moral“ widmet sich Nietzsche erstmals dem Begriff der Schuld. Dieser Begriff hat sich seiner Auffassung nach aus dem materiellen Begriff der Schulden entwickelt und ist deshalb eng mit dem Begriff der Strafe verknüpft. Den Begriff der Strafe wiederum assoziiert Nietzsche mit dem Begriff der Vergeltung.

  • Jack Samuels Agency-Theorie. Die Idee der wechselseitigen Anerkennung.

    Jack Samuels Agency-Theorie. Die Idee der wechselseitigen Anerkennung.

    In seinem Aufsatz „Toward a Post-Kantian Constructivism“ entwickelt Samuel seine eigene Agency-Theorie. Er legt also dar, wie der Mensch seiner Meinung nach zu einem Akteur wird und welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen. Maßgeblich verantwortlich für die Notwendigkeit einer solchen neuen Theorie macht Samuel einen gängigen Einwand gegenüber konstruktivistischen Positionen: den Einwand der sozialen Entfremdung.

  • Die Quelle der Normativität. Eine Verteidigung von Christine Korsgaards Gedanken in „The sources of normativity“.

    Die Quelle der Normativität. Eine Verteidigung von Christine Korsgaards Gedanken in „The sources of normativity“.

    In „The sources of normativity“ legt Christine Korsgaard dar, wie ihrer Meinung nach Normativität entsteht. Dafür versucht sie, zuerst den Ursprung der Normativität zu ermitteln und argumentativ darzustellen, um im Anschluss daran zu erklären, wie eben diese Normativität das menschliche Handeln beeinflusst und inwiefern sie sich auf das Verhältnis zwischen Mensch und Verpflichtung des Menschen…

  • Jürgen Habermas. Drei normative Modelle der Demokratie.

    Jürgen Habermas. Drei normative Modelle der Demokratie.

    In seinem Aufsatz „Drei normative Modelle der Demokratie“ untersucht Habermas das liberale und das republikanische Modell von Demokratie und vergleicht diese beiden Modelle im Hinblick auf das Konzept des Staatsbürgers, den Rechtsbegriff und die Natur des politischen Willensbildungsprozesses. Anschließend entwickelt er ein drittes Modell, welches er das deliberative Modell nennt.

  • Der Gerechtigkeitsbegriff des Aristoteles.

    Der Gerechtigkeitsbegriff des Aristoteles.

    Mit der Nikomachischen Ethik gibt Aristoteles den Menschen einen Leitfaden an die Hand, der sie zum höchsten Glück, der Eudaimonie, führen soll. In den ersten vier Büchern der Nikomachischen Ethik befasst Aristoteles sich hauptsächlich mit den Tugenden und entwickelt seine Theorie der Mitte. Im dem fünften Buch widmet er sich dann der Gerechtigkeit.

  • Determinismus und Anders-Können.

    Determinismus und Anders-Können.

    Wenn wir im Alltag handeln, dann gehen wir intuitiv davon aus, dass Handlungen, die auf unserem Wollen basieren, auch uns zuzuschreiben sind. Werden wir danach gefragt, sagen wir so Dinge wie: Ich war es, der zu schnell gefahren ist. Ich wollte schnell nach Hause und bin deshalb schneller gefahren, als erlaubt war. Im philosophischen Diskurs…

  • Individuelle Pflichten im Kontext des Klimawandels. Eine ethische Betrachtung des Individuums.

    Individuelle Pflichten im Kontext des Klimawandels. Eine ethische Betrachtung des Individuums.

    In dieser Hausarbeit werde ich mich mit dem Themengebiet der individuellen moralischen Pflichten im Kontext des Klimawandels auseinandersetzen. Dabei stehen für mich folgende zwei Fragen im Zentrum meiner Überlegungen: 1. Sind Individuen die in diesem Kontext relevanten Träger moralischer Verantwortung? 2. Müssen Individuen ihr eigenes Leben und ihr Verhalten aktiv ändern oder sogar einschränken, um…

  • Anaxagoras von Klazomenai. Die Lehre des Nous.

    Anaxagoras von Klazomenai. Die Lehre des Nous.

    Anaxagoras war einer der frühesten Vorsokratiker, der sich mit grundlegenden Fragen zur Beschaffenheit der Natur und der Welt an sich auseinandersetzte. Ein zentraler Punkt seiner Weltanschauung ist die Idee, dass alles, was ist, aus unendlich vielen kleinsten Teilchen besteht. Diese Teilchen werden vom sogenannten „Nous“ zusammengehalten, der die Welt in geordneter Weise formt.

  • Die Verantwortungsethik von Hans Jonas.

    Die Verantwortungsethik von Hans Jonas.

    In der folgenden Bachelorarbeit werde ich mich intensiv mit der Kernargumentation der von Hans Jonas 1979 entwickelten Verantwortungsethik auseinandersetzen, diese verständlich darstellen und analysieren. Meine Untersuchung basiert auf Jonas‘ Werk „Das Prinzip Verantwortung“.

  • Willensschwäche bei Ursula Wolf.

    Willensschwäche bei Ursula Wolf.

    Wie betrachtet Ursula Wolf das Problem der Willensschwäche?