Metaethik
-

Neil Roughley. Der „Vulnerability Constraint“ und die inhaltsfreie Moral.
Mit seiner „Creature Construction“ zeigt Roughley, wie sich, seinem Verständnis nach, durch Empathie moralische Verpflichtungen konstituieren. Eine tragende Rolle spielt dabei eine Prämisse, die Roughley den „Vulnerability Constraint“ nennt.
-

Free Will Pessimism. Die Rolle des „morality system“ in Paul Russels Argumentation.
In seinem Aufsatz „Free Will Pessimism“ nutzt Paul Russel den Bezug auf den von Bernard Williams etablierten Begriff des morality systems, um in Abgrenzung zu diesem für seine Idee des Free Will Pessimism zu argumentieren.
-

Peter Frederick Strawson. Die Auswirkungen des Determinismus auf Strawsons „reactive attitudes“.
In Strawsons Versuch einer Aussöhnung zwischen Inkompatibilisten und Kompatibilisten spielen die sogenannten reaktiven Einstellungen eine zentrale Rolle. Laut Strawson liegt es in der Natur von uns Menschen, dass wir von unseren Gegenübern gewisse, unser Wohlwollen betreffende, Verhaltensweisen einfordern. Werden diese Forderungen missachtet, so reagieren wir auf das jeweilige Verhalten unseres Gegenübers mit Empörung oder Missbilligung,…
-

Crazy Ethics. Saul Smilanskys Idee der „Crazy Ethics“ erklärt am Beispiel des harten Determinismus.
Mit seiner Idee der „Crazy Ethics“ führt Smilansky einen neuen Begriff für moralische Theorien ein, die zwar zum einen plausibel erscheinen, zum anderen allerdings absurde oder irrational erscheinende Implikationen mit sich bringen, welche im starken Widerspruch zu unseren moralischen Intuitionen stehen und deren reale Konsequenzen keine Grundlage für eine Gesellschaft bieten können. Dadurch sabotieren die…
-

Harry Frankfurt. Alternative Möglichkeiten und moralische Verantwortung.
Das Ziel von Frankfurts Aufsatz ist es aufzuzeigen, dass ein bestimmtes gängiges Prinzip in der Debatte über Willensfreiheit, nämlich das Prinzip alternativer Möglichkeiten, für die Frage nach moralischer Verantwortung gar nicht so relevant ist, wie es die meisten Menschen intuitiv annehmen.
-

Das schlechte Gewissen und die Schuld. Über den Zusammenhang von „Schuld“, „Ahnen“ und„Göttern“ in Nietzsches Genealogie der Moral.
In den letzten Abschnitten des zweiten Kapitels der „Genealogie der Moral“ widmet sich Nietzsche dem Phänomen des schlechten Gewissens. Dieses ist laut Nietzsche ein Ausdruck der nach innen gekehrten, formenden Kraft des Menschen
-

Jack Samuels Agency-Theorie. Die Idee der wechselseitigen Anerkennung.
In seinem Aufsatz „Toward a Post-Kantian Constructivism“ entwickelt Samuel seine eigene Agency-Theorie. Er legt also dar, wie der Mensch seiner Meinung nach zu einem Akteur wird und welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen. Maßgeblich verantwortlich für die Notwendigkeit einer solchen neuen Theorie macht Samuel einen gängigen Einwand gegenüber konstruktivistischen Positionen: den Einwand der sozialen Entfremdung.
-

Die Quelle der Normativität. Eine Verteidigung von Christine Korsgaards Gedanken in „The sources of normativity“.
In „The sources of normativity“ legt Christine Korsgaard dar, wie ihrer Meinung nach Normativität entsteht. Dafür versucht sie, zuerst den Ursprung der Normativität zu ermitteln und argumentativ darzustellen, um im Anschluss daran zu erklären, wie eben diese Normativität das menschliche Handeln beeinflusst und inwiefern sie sich auf das Verhältnis zwischen Mensch und Verpflichtung des Menschen…
-

Determinismus und Anders-Können.
Wenn wir im Alltag handeln, dann gehen wir intuitiv davon aus, dass Handlungen, die auf unserem Wollen basieren, auch uns zuzuschreiben sind. Werden wir danach gefragt, sagen wir so Dinge wie: Ich war es, der zu schnell gefahren ist. Ich wollte schnell nach Hause und bin deshalb schneller gefahren, als erlaubt war. Im philosophischen Diskurs…
-

Willensschwäche bei Ursula Wolf.
Wie betrachtet Ursula Wolf das Problem der Willensschwäche?
