Geschichte der Philosophie
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Reichtum und Armut als Bedingungen von Herrschaft und Knechtschaft.
Im zweiten Teil seiner Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen befasst sich Rousseau mit Überlegungen zur Freiheit der vergesellschafteten Menschen und setzt sich mit der Entstehung von Verhältnissen der Herrschaft beziehungsweise Knechtschaft auseinander. Für ihn ist klar, dass der Mensch im Zuge seiner Vergesellschaftung seine angeborene Freiheit aufgeben musste.…
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Über die Notwendigkeit der Berücksichtigung innerer Hindernisse in der Freiheitsdebatte.
Die Annahme, dass auch innere Hindernisse für den Begriff der Freiheit relevant sind, führt Taylor zu der Auffassung, dass ein rein negativ verstandener Freiheitsbegriff – wie der von Hobbes vertretene – das Phänomen der Freiheit nicht vollständig erfasst. Ein solcher Begriff ist für Taylor deshalb unzureichend und muss erweitert werden. Stephan Lawrence, 2025
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Religion als Flucht vor der Wirklichkeit. Nietzsches Gedanken im 59. Kapitel von „Jenseits von Gut und Böse“.
Im dritten Hauptstück von „Jenseits von Gut und Böse“ befasst sich Nietzsche mit dem Wesen der Religion. […] Besonders aufschlussreich ist das Kapitel 59. In diesem Kapitel offenbart uns Nietzsche seine grundlegende These bezüglich des Nutzens der Religion für die Menschen: Er betrachtet Religion als eine Strategie der Selbsttäuschung, die den Menschen hilft, mit den…
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Von der Spannung zur Entspannung: Kant und Morreall über Humor.
In diesem Essay werde ich mich mit den Kernideen von Kants Inkongruenztheorie und Morrealls Kognitive-Shift-Theorie beschäftigen und diese vergleichend analysieren. Dabei werde ich mich auf Abschnitte von Kants Kritik der Urteilskraft und Morrealls Comic Relief stützen. Im ersten Schritt werde ich die jeweiligen Positionen der Autoren darstellen, um sie im nächsten Schritt vergleichend zu analysieren…
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Schuld und Strafe. Über den Zusammenhang der Begriffe „Schuld“,„Strafe“ und „Grausamkeit“ in Nietzsches Genealogie der Moral.
Im zweiten Kapitel der „Genealogie der Moral“ widmet sich Nietzsche erstmals dem Begriff der Schuld. Dieser Begriff hat sich seiner Auffassung nach aus dem materiellen Begriff der Schulden entwickelt und ist deshalb eng mit dem Begriff der Strafe verknüpft. Den Begriff der Strafe wiederum assoziiert Nietzsche mit dem Begriff der Vergeltung.
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Der Gerechtigkeitsbegriff des Aristoteles.
Mit der Nikomachischen Ethik gibt Aristoteles den Menschen einen Leitfaden an die Hand, der sie zum höchsten Glück, der Eudaimonie, führen soll. In den ersten vier Büchern der Nikomachischen Ethik befasst Aristoteles sich hauptsächlich mit den Tugenden und entwickelt seine Theorie der Mitte. Im dem fünften Buch widmet er sich dann der Gerechtigkeit.
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Anaxagoras von Klazomenai. Die Lehre des Nous.
Anaxagoras war einer der frühesten Vorsokratiker, der sich mit grundlegenden Fragen zur Beschaffenheit der Natur und der Welt an sich auseinandersetzte. Ein zentraler Punkt seiner Weltanschauung ist die Idee, dass alles, was ist, aus unendlich vielen kleinsten Teilchen besteht. Diese Teilchen werden vom sogenannten „Nous“ zusammengehalten, der die Welt in geordneter Weise formt.

