Determinismus und Anders-Können.

Wenn wir im Alltag handeln, dann gehen wir intuitiv davon aus, dass Handlungen, die auf unserem Wollen basieren, auch uns zuzuschreiben sind. Werden wir danach gefragt, sagen wir so Dinge wie: Ich war es, der zu schnell gefahren ist. Ich wollte schnell nach Hause und bin deshalb schneller gefahren, als erlaubt war.
Im philosophischen Diskurs gibt es allerdings populäre Stimmen, die behaupten, dass dafür, dass eine Handlung wirklich einem selbst zugerechnet werden kann, dem Gewollt-sein der Handlung ein weiterer Faktor hinzugefügt werden muss: das Anders-Können.

Stephan Lawrence, 2024


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